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Mozarts absolutes Meisterwerk
Das in den letzten Monaten seines Lebens geschriebene Requiem ist zweifellos eines der bedeutendsten Werke der westlichen Musik, ein Monument, das man sich immer wieder gerne anhört, weil es die ganze Ausdruckskraft des Menschen im Angesicht des Todes, im Angesicht Gottes, mit der Last seines Elends und, fast paradoxerweise, mit der Hoffnung auf eine bessere Welt in sich trägt. Und auch wenn Mozart die Zauberflöte, die er im Krankenstand komponierte und schuf, nicht vollendete, so berührt doch alles, was er schrieb, das Erhabene: zwischen Melodien, die immer zwischen Sanftheit und Schmerz, Licht und Traurigkeit, Intimität und Grandiosität schwanken, und mystischen Worten, die sowohl unsere Gemütszustände als auch das Tiefste in uns unterstreichen.
Das Requiem, das vom Orchester Perpignan Catalogne, dem Chor und den Solisten unter der Leitung von Daniel Tosi wunderbar interpretiert wird, ist ein wunderbares Spiegelbild des menschlichen Wesens angesichts des Endes des Lebens und dessen, was danach kommt, und geht weit über den Bereich der Musik hinaus, um eine universelle Resonanz zu erreichen. Es verwandelt sich in eine Oper über Leben und Tod, die uns sowohl musikalisch als auch spirituell berührt.
